Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in an der Universität Hamburg
Die Universität Hamburg sucht ab dem 01.03.2021 ein/e wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) an der Fakultät für Wirtschaft- und Sozialwissenschaften, Fachbereich Sozialökonomie, im Fachgebiet Soziologie, E13 TV-L.
Bewerbungsfrist: 31.12.2020
Die Universität Hamburg ist als Exzellenzuniversität eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. Mit ihrem Konzept der „Flagship University“ in der Metropolregion Hamburg pflegt sie innovative und kooperative Verbindungen zu wissenschaftlichen und außerwissen-schaftlichen Partnern. Sie produziert für den Standort – aber auch national und international – die zukunftsgerichteten gesellschaftlichen Güter Bildung, Erkenntnis und Austausch von Wissen unter dem Leitziel der Nachhaltigkeit.
An der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Fachbereich Sozialökonomie, im Fachgebiet Soziologie ist gemäß § 28 Abs. 3 HmbHG* ab dem 01.03.2021 vorbehaltlich der Bewilligung der Drittmittel für die BMBF-geförderte Nachwuchsforschungsgruppe „ACCESS - Institutionelle Hürden bei Studienentscheidungen“ eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) (E13 TV-L) befristet auf der Grundlage von § 2 Wissenschaftszeitvertragsgesetz zu besetzen. Die Befristung ist vorgesehen für die Dauer von 5 Jahren. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden. Die Stelle ist auch teilzeitgeeignet.
* Hamburgisches Hochschulgesetz
Voraussetzungen:
Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums, Promotion. Vorzugsweise in einem sozialwissenschaftlichen Fach mit Schwerpunkt in der soziologischen Bildungs- und Ungleichheitsforschung (mit mindestens gutem Abschluss).
- erste praktische Kenntnisse bei Datenerhebung und -aufbereitung
- fortgeschrittene Kenntnisse der quantitativen Datenanalyse mit Stata
- Kenntnisse und Interesse am Thema Bildungsgleichheit, die mit mind. einer Fachpublikation nachgewiesen werden kann
- Fähigkeit zur verständlichen Verschriftlichung von wissenschaftlichen Erkenntnissen
Die Universität Hamburg wünscht sich von den Bewerbern und Bewerberinnen außerdem:
- eigenständige, verlässliche und strukturierte Arbeitsweise
- Ausdauer, Kreativität und Gründlichkeit, Diskussionsfreudigkeit und Kritikfähigkeit
- Offener Umgang mit Widersprüchen und Freude am Bearbeiten empirischer wie theoretischer Fragen
- Englische Sprachkenntnisse
- Erfahrungen mit der Kodierung von Rechtstexten
- Bereitschaft für längere Gastaufenthalte im Ausland
Aufgaben:
Die Aufgaben umfassen wissenschaftliche Dienstleistungen im o. g. Projekt. Außerhalb der Dienstaufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung. Die Stelle befasst sich mit dem eigenständigen Aufbau einer internationalen Datenbank von Zulassungsverfahren bei ausgewählten Studiengängen in OECD Ländern und der Recherche sowie Analyse passender Individualdaten von Studienberechtigten bzw. Studierenden für die vergleichende Analyse von Zulassungsbedingungen für die Reproduktion sozialer Ungleichheit bei Entscheidungen für den Zugang zu Hochschulen. Konkrete Aufgaben umfassen u.a.:
- Erstellen von Projektpublikationen (d.h. Literaturrecherche, Theorierekonstruktion, Datenaufbereitung, Analyse und Verschriftlichung der Ergebnisse) in Rücksprache mit den anderen Gruppenmitgliedern
- Eigenständige Recherche, Verarbeitung und Pflege eines Datensatzes zu den Zulassungsverfahren unterschiedlicher Studiengänge in ausgewählten OECD Ländern
- Mitarbeit an der Pflege und dem Ausbau eines Datensatzes von Zugangsverfahren
- Federführend bei der Auswertung international vergleicheneder Daten zur Rolle von Zulassungsverfahren für die Erklärung sozialer Ungleichheit beim Zugang zum Studium un der Fächerwahl
- Auswertung und Verschriftlichung des Projektfortschritts sowie der Ergebnisse im Zwischen- und Endbericht
- Präsentationen von Forschungsergebnissen vor Expertinnen und Experten auf nationalen und internationalen Konferenzen
- Unterstützende Beratung anderer Mitarbeitende in der Nachwuchsforschungsgruppe
Die Universität Hamburg bietet:
- Mitarbeit in einem spannenden und innovativen Forschungsprojekt zu zentralen gesellschaftlichen Fragen der Reproduktion sozialer Ungleichheit
- Fundierte methodische und statistische Weiterbildung im Rahmen eines Methodenworkshops
- Anbindung an ein existierendes internationales Forschungsnetzwerk
- Die Möglichkeit, eigene wissenschaftliche Fähigkeiten im Rahmen eines strukturierten Projekts zu entwickeln und zu vertiefen
- Optimale Bedingungen für die eigene Karriere in der Wissenschaft
Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung im Bewerbungsverfahren vorrangig berücksichtigt. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an florian.hertel@uni-hamburg.de oder schauen Sie im Internet unter https://sozoek100.blogs.uni-hamburg.de/institutionelle-huerden-beim-hochschulzugang/ und https://florianhertel.de/ nach. Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich im Januar 2021 stattfinden.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, Hochschulabschluss) und einer 1-seitigen Darstellung möglicher Forschungsideen innerhalb wie außerhalb des Projekts bis zum 31.12.2020 an: florian.hertel@uni-hamburg.de. Bitte beachten Sie, dass die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesendet werden. Reichen Sie daher bitte keine Originale ein. Ihre Unterlagen werden nach Beendigung des Verfahrens vernichtet. Weitere Informationen zum Datenschutz bei Auswahlverfahren erhalten Sie hier.