Qualitätsentwicklungen in der Wissenschaft – Untersuchungen zur Meso-Ebene

Die sehr hohe Bedeutung von Forschung und tertiärer Bildung ist ein zentrales Kennzeichen moderner Wissensgesellschaften und führt zu einer signifikant veränderten gesellschaftlichen Verortung des Wissenschaftssystems insgesamt. Mit der gewachsenen Autonomie der wissenschaftstragenden Institutionen und der neuen Governanceansätze gehen aber auch neue Anforderungen an Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Bezug auf Leistungstransparenz, Ressourceneffizienz und einer Rechenschaftslegung einher.

Die Generierung von empirisch gesichertem Wissen und von Impulsen zur weiteren Ausgestaltung von qualitäts­sichernden Rahmenbedingungen und innerinstitutionellen Verfahren und Strukturen, die die Besonderheiten des Wissenschaftssystems explizit zum Ausgangspunkt nehmen, ist ein zentrales Ziel im BMBF-Förderschwerpunkt „Wissenschafts- und Hochschulforschung“. Ergänzend zur ersten Förderlinie „Qualitätsentwicklungen in der Wissenschaft“ mit Instituts- und Organisationsschwerpunkten wird durch diese zweite Förderrichtlinie zu diesem Themenbereich diese Zielsetzung mit fünf neuen Themenschwerpunkten weiter verfolgt:

  1. Institutionen übergreifende Ansätze der Qualitätssicherung/-entwicklung im Wissenschaftssystem
  2. Peer-Review-Verfahren/Weitere Verfahren zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis im Kontext von Veröffentlichungen und Konferenzen
  3. Berichtswesen/Reportingansätze
  4. Erfolg und Misserfolg als Indikatoren in der Wissenschaft
  5. Institutionelle Autonomie und Qualitätswirkungen für Lehre, Forschung und Transfer

Informationsveranstaltung / Zusätzliche Informationen

Am 12. Juni 2019 führte der DLR Projektträger eine Beratungsveranstaltung zu dieser Förderbekanntmachung durch. Die Veranstaltung fand in Bonn-Oberkassel, Heinrich-Konen-Str. 5. statt.

Ansprechpartner beim Projektträger ist für administrative Fragen Herr Jörg Bellinghausen (Telefon: +49 228/ 3821-1760) und für fachliche Fragen Herr Hartung Hoffmann (Telefon: +49228/ 3821-1762); administrative und fachliche Fragen können Sie zudem per E-Mail senden an: wihoforschung@dlr.de.